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16.03.2005 - Adwords-Alternative von MSN Search!
Das Redmonder Software-Unternehmen Microsoft hat am
Dienstag mitgeteilt, daß in Zukunft neben den
Suchergebnissen ihrer Suchmaschine search.msn.com auch
textabasierte Werbeeinblendungen angezeigt werden.
Nachdem Microsoft erst vor einem Monat den Relaunch
ihrer Suchmaschine gestartet hat, ist dies
offensichtlich die konsequente Weiterführung ihrer
Geschäftspolitik. Offensichtlich wechselt Microsoft von
Overture Service zu einem eigenen Service, der Vertrag
mit Overture ist bereits gekündigt worden.
Damit hat Microsoft in den Markt der der
Suchbegriff-Werbung eingegriffen und stellt auf diesem
Gebiet eine ernsthafte Konkurrenz zu Google und Yahoo
dar!
16.03.2005 - Neues Suchmaschinen-Phänomen: Page
Hijacking
Auf ein neues Phänomen im Kampf um die Platzierungen
bei den Suchmaschinen Google und MSN hat jetzt der
dänische Internetspezialist Claus Schmnidt hingwiesen.
Durch sogenanntes "Page Hijacking" sei es möglich, die
Platzierungen anderer Webseiten zu übernehmen. Durch
eine HTTP-Weiterleitung mit dem Code "302 found", werden
die Bots der Suchmaschinen angwiesen, die Zieladresse
als vorübergehende Webseite zu betrachten, welche nur
kurzfristig die weitergeleitete Seite ersetzen soll.
Richtet nun ein "Page Hijacker" ein Web ein, welches
sich als Original einer gut platzierten Seite ausgibt,
ist es möglich, die Suchmaschinenposition der
Originalseite zu übernehmen. Der Betreiber der
Originalseite merkt meistens erst dann etwas davon, wenn
er seine Platzierung an die Hijacking-Seite verloren
hat.
Dieses Phänomen tritt nach Angaben von Schmidt vor allem
bei Google und MSN Search auf, Yahoo hingegen ist für
solche Manipulationen nicht anfällig. Claus Schmidt
erläuterte einige Möglichkeiten für Webseitenbetreiber,
sich vor Hijacking-Angriffen zu schützen - allerdings
wies er auch darauf hin, daß es sich eigentlich um einen
Fehler der Suchmaschinen handele, die damit auch in der
Verantwortung seien, dies zu beheben.
16.03.2005 - Neue Sicherheitslücke durch MSN
Messenger-Wurm
Vorsicht bei Warnmeldungen des MSN Messengers! Am
Sonntag erhielten einige Benutzer des MSN Messenger eine
Nachricht, die zum Herunterladen eines angeblichen
Patches gegen Virusbefall aufforderte. Hierbei handelte
es sich um zwei ausführbare Dateien, die in einem
selbstentpackenden RAR-Archiv zusammengefasst sind.
Gefährlich sind die beiden Dateien (fx.exe und xs.exe)
insbesondere dadurch, daß sie durch die aktuellen
Virenscanner nicht erkannt werden. Möglicherweise
handelt es sich um eine neue Variante der Viren "Bropia"
oder Kelvir".
Noch in der gleichen Nacht wurde die Datei an die
Hersteller von Antiviren-Software gesendet, welche auch
prompt reagierten: Nach Angabe des diensthabenden
Virenforscher der russischen Firma Kaspery Labs handele
es sich bei einer der beiden Dateien in der Tat um einen
Bropia-Klon, die andere Datei ist eine sogenannte
Sdbot-Backdoor. Kaspersky Labs reagieren schnell und
aktualisieren ihre Antiviren-Software innerhalb von zwei
Stunden nach Eingang der Datei, so daß die Nutzer der
Software von Kaspersky zunächst einmal (sofern sie
regelmäßige Updates durchführen) auf der sicheren Seite
sind.
Nutzer andere Anti-Viren-Software sollten jedoch
besonders vorsichtig sein. Bei etlichen Herstellern
wurden noch keine Aktualisierungen durchgeführt.
Grundsätzlich sollte gelten: Wenn Sie durch eine
Messenger-Nachricht - egal von wem - aufgefordert
werden, eine Datei herunterzuladen, sollten Sie dies
tunlichst vermeiden!
11.03.2005 - Monopolstellung für Googles
AdSence-Programm in Gefahr
Laut dem Branchendienst Cnet wird das amerikanische
Unternehmen Yahoo
schon in absehbarer Zeit ein Konkurrenzprodukt zum
AdSense Werbeservice von Branchenführer Google auf den
Markt bringen. Dieses richte sich überwiegend an
kleinere Werbende und unterscheide sich vom
Google-Programm vor allem dadurch, daß statt der bei
AdSense üblichen Textanzeigen grafisch gestaltete Banner
geschaltet werden können. Abgerechnet werden bei dem
neuen Programm, wie bei dem Google Adsense-Programm,
ausschließlich nach tatsächlichen Klicks und nicht nach
Views (Einblendungen). Die Einblendungen erfolgen bei
beiden Programmen thementrelevant, also in thematisch
passenden Suchergebnissen, bzw. Katalogseiten.
Daß Yahoo an diesem Markt interessiert sei, bestätigte
bereits in der vergangenen Woche auch der
Verantwortliche für Business Partnerships bei Overtue,
Dan Bober. Overture ist eine Tochter von Yahoo. Details
wollte Dan Bober jedoch nicht preisgeben.
Von den Web-Publishern dürfte das Ende des Monopols
sicherlich wohlwollend aufgenommen werden, da Google auf
diese Weise auch die Alleinherrschaft über die
Preisgestaltung verlieren würde. Auch gibt es zunehmend
Kritik an der strikten Gestaltung der Partnerverträge,
die sich aus der Sicht vieler Werbenden vor allem durch
einen Mangel an Transparenz auszeichnen. Auch sei es
immer wieder zu Fehlern bei der Contentrelevanz
gekommen: Anzeigen zum Thema "Friteusen" seien zum
Beispiel auf einer Nachrichten-Webseite mit der
Schlagzeile "Deep fried turkey can be dangerous"
eingeblendet worden.
Originalmeldung
10.03.2005 - Desktop-Suche mit T-Online
Auf der weltgrößten Telekommunikations- und
Computermesse CeBIT stellte T-Online ihre neue
Desktop-Suchmaschine vor. Im Gegensatz zur "klassischen"
Suchmaschine durchsucht dieses neu relaunchte Tool nicht
nur das Internet, sondern auch die Dateien auf der
lokalen Festplatte. Es eignet sich also auch als "Offline"-Programm.
Die Suche erstreckt sich neben Textdateien und eMails
auch auf Dateien, die mit einem
Microsoft-Office-Programm erstellt wurden, so zum
Beispiel PowerPoint-Präsentationen, Excel-Tabellen und
Word-Dokumente. Aber auch PDFs, Video-, Bild- und
Musikformate können durchsucht werden. Dies betrifft
auch Lesezeichen und Browserverlauf des Internet
Explorers.
Auch als Recherche-Tool für das Internet eignet sich die
neue Desktop-Suchmaschine. Dies funktioniert sogar ohne
Browser, so daß die Suche direkt vom Desktop aus
gestartet werden kann!
Das neue Programm wird von T-Online kostenlos als
Freeware angeboten, darf beliebig weitergegeben und
kopiert werden und wurde auf der CeBIT kostenlos
verteilt. Ferner gibt es die Möglichkeit, die Software
unter http://oncomputer.t-online.de herunterzuladen.
Systemvoraussetzungen: Win NT, Windows 2000, XP, ME oder
98SE. Ein T-Online-Internetzugang ist nicht
erforderlich.
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