Sonnenbrillen – Ein
gesundes Accessoire
Cool und lässig werden
Sonnenbrillen als Mode-Accessoire im Haar oder auf der Nase getragen und sind
ein wichtiger Bestandteil des Outfits. Aber sie sind noch mehr als das – sie
schützen unsere Augen vor ungesunden UV-Strahlen. Deshalb sollte man beim Kauf
einer Sonnenbrille mehr Auswahlkriterien haben als nur das Design.
Ob kaum merkbar oder auch
stark getönt – Sonnenbrillen sind ein Muss und schützen nicht nur im Sommer
unsere Augen vor schädlichen UV-Strahlen. Gerade bei sportlichen Aktivitäten und
beim Autofahren sind sie über das ganze Jahr nicht mehr wegzudenken und das ist
auch gut so. Es sind nämlich nicht nur die sichtbaren Sonnenstrahlen, die unsere
Augen schädigen können, sondern auch die unsichtbaren ultravioletten Strahlen
mit einer Wellenlänge von 180 bis 360 Nanometern. Eine gute Sonnenbrille sollte
die Strahlen deshalb bis zu 400 Nanometer vollständig filtern. Ausreichenden
Schutz bieten auf jeden Fall die Sonnenbrillen mit „CE“-Zeichen.
Die Gläser sind also der
wichtigste Bestandteil einer Sonnenbrille. Sie sind meist aus Mineralglas oder
leichtem Polyacryl gefertigt und je nach aktueller Mode in den Farben Braun,
Grün, Grau, Blau, Gelb, Rot, etc. getönt. Ideal sind die Färbungen Braun, Grün
und Grau, da sie die Farbwahrnehmung nicht verfälschen. Und das ist gerade im
Straßenverkehr von Vorteil.
Neben der Tönung und dem
UV-Schutz gibt es aber noch andere Qualitätsmerkmale bei den Gläsern der
Sonnenbrille. So sind zum Beispiel bei höherwertigen Modellen die Gläser
geschliffen, während bei niedrigeren Preisklassen meist gegossene Gläser zu
finden sind. Bei den gegossenen Gläsern kommt es während der Produktion
allerdings meist zur Schlierenbildung – und das strengt die Augen an und lässt
sie schnell ermüden.
Schlussendlich gibt es noch
das Gestell, das über den Kauf entscheidet. Neben einem guten Design kommt es
hier vor allem auf das Material und die Einfassung der Gläser an. Es ist
wichtig, dass die Gläser die Augenregion durch die Gläser abgedeckt und vor
Lichteinfall geschützt ist. Außerdem sollte die Fassung nicht zu groß sein und
die Ränder wenn möglich nicht auf den Wangen aufliegen.
Beim Material lohnt es sich
häufig ein wenig mehr Geld zu investieren. Beliebt sind Materialien wie mit
Kunststoff ummanteltes Metall oder mehrschichtiges Acetat und hochwertiger
Kunststoff. Achtet man dann auch noch auf Federbügel, anpassbare Nasenstege oder
spezielle Bügelenden, hat man eine Sonnenbrille, die nicht nur gut aussieht,
sondern auch gut tut.
Brillenträger können übrigens
Sonnenbrillen mit Gläsern in ihrer Sehstärke anfertigen lassen oder spezielle
Sonnengläser auf die normale Brille aufsetzen. Träger von Kontaktlinsen haben es
da einfacher. Sie können nahezu alle Sonnenbrillen tragen, die auf dem Markt
erhältlich sind.
Aber vorsichtig: Wer direkt
in die Sonne schauen will, kann das nicht mit einer Sonnenbrille tun. Dazu sind
besondere Sonnenbeobachtungsfilter notwendig. Auch für Schweißarbeiten sind
Sonnenbrillen ungeeignet. Sie können die Augen hierbei nicht schützen! Auch für
diesen Zweck sind spezielle Brillen beziehungsweise Masken notwendig.